Jede zweite Person hat bereits Beleidigungen im Internet erlebt.
Zunächst einmal: Sie sind keineswegs allein mit Ihrer Angst vor negativen Reaktionen. Und diese ist in Fakten begründet: Fast die Hälfte aller Deutschen (49 %) hat bereits Beleidigungen im Internet erfahren. 1 Besonders in den Sozialen Medien und bei der Diskussion kontroverser Themen im Internet häufen sich die Fälle von Hate Speech.
Hemmt "Silencing" den wissenschaftlichen Diskurs?
Hate Speech kann dazu führen, dass sich Personen mit wertvollen Erkenntnissen zurückhalten, auch „Silencing“ genannt. Das ist nicht nur bedauernswert, sondern hemmt den umfassenden Diskurs über wissenschaftlich relevante Themen, die zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen beitragen können.2
„Ich erlebe als Frau mit Migrationshintergrund regelmäßig Mikroaggressionen. Es ist anstrengend und demotivierend, so ist mir die Gelegenheit, als Vorbild zu dienen, sehr wichtig. Der nächsten Generation soll es besser gehen.“
(Zitat aus der Prof:inSicht-Befragung)Veränderung durch Sichtbarkeit
Ohne Sichtbarkeit bleiben innovative Ideen und wertvolle Erkenntnisse im Verborgenen und verpassen die Chance, Fortschritt zu fördern. Sichtbare Wissenschaftler:innen tragen dazu bei, gute Lösungen zu finden und gesellschaftliche Veränderungen zu ermöglichen. Seien Sie ein Teil davon!
Unterstützung bei Hate Speech
Wissenschaftler:innen, die von Hassrede betroffen sind, können sich Unterstützung holen! Sollten Sie von Anfeindungen, Hate Speech oder unsachlichen Konflikten betroffen sein, können Sie sich an 365 Tagen im Jahr an den ScicommSupport* wenden, der Wissenschaftler:innen unterstützt und berät.