Prioritäten setzen
Neben Beruf und Privatleben bleibt oft wenig Zeit für zusätzliche Aufgaben. Statt sich zu überlasten, sollten Prioritäten gesetzt werden: Gezielte, kleine Schritte in Richtung Sichtbarkeit können einen großen Unterschied machen, ohne die eigene Freizeit zu schmälern.
Sichtbarkeit, aber wo?
Professor:innen sollten einen Schwerpunkt darauf setzen, welche Art von Sichtbarkeit ihnen am meisten nützt: Sichtbarkeit bei Studierenden, in der Industrie, in der Wissenschaft oder innerhalb der Hochschule? Ein gezielter Fokus auf einen Bereich hilft, effektiv und zeitsparend Präsenz aufzubauen.
Sichtbarkeit, aber wie?
Anstatt auf vielen Kanälen gleichzeitig aktiv zu sein, ist es oft sinnvoll, sich auf eine Plattform oder einen Weg der Kommunikation zu konzentrieren. Social Media, Newsletter, Hochschulmagazin: was davon funktioniert am besten für die eigene Sichtbarkeit? Darauf sollte der Fokus liegen, um gezielt Energie zu sparen.
Fördermittel beantragen
Um sich die Arbeit in puncto Sichtbarkeit zu erleichtern, kann das Beantragen von Fördermitteln hilfreich sein. Mit finanzieller Unterstützung lassen sich Mitarbeitende anstellen, die bei Projekten mitarbeiten und in der Wissenschaftskommunikation unterstützen.
Studentische Unterstützung nutzen
Oft sind Studierende interessiert, Erfahrungen im Bereich Wissenschaftskommunikation zu sammeln. Eine studentische Hilfskraft kann bei der Vorbereitung und Veröffentlichung von Beiträgen unterstützen. Zudem können Studierende neue Ideen einbringen, wie Sichtbarkeit kreativ und zeitgemäß gestaltet werden kann.
Synergien im Kollegium schaffen
Eine Zusammenarbeit im Kollegium spart Ressourcen und schafft Sichtbarkeit. Gemeinsame Projekte oder das Einfließen von Forschung in die Lehre können die Sichtbarkeit erhöhen. Auch in der Selbstverwaltung lassen sich Ämter nutzen, um eigene Themen sichtbar zu machen.
Expertise aufbauen
Indem Wissenschaftler:innen in ihren Lehrveranstaltungen über aktuelle Forschung berichten oder Gastvorträge in anderen Fakultäten halten, entsteht ganz automatisch Sichtbarkeit. Diese Maßnahmen erfordern nur wenig Vorbereitung und machen die eigene Expertise sichtbar.
Aufgaben delegieren
Delegation kann eine wertvolle Strategie sein. Die Hochschulkommunikation bietet oft Ressourcen für Öffentlichkeitsarbeit von Professorinnen. Diese müssen nicht alles allein stemmen, können auf vorhandene Strukturen zurückzugreifen. Das spart Energie und erhöht zugleich die Sichtbarkeit.
Digitale Tools für mehr Effizienz nutzen
Digitale Tools bieten effiziente Möglichkeiten zur Kommunikation. Unterstützung durch KI zur Vorbereitung von Posts auf LinkedIn oder anderen Plattformen spart Zeit und vergrößert dennoch die eigene Reichweite. Mit wenig Aufwand lässt sich so eine regelmäßige Sichtbarkeit gewährleisten, die dennoch authentisch bleibt.